Sehbehinderung

Sehbehinderungen können in jedem Alter bzw. von Geburt an auftreten. Der Grad der Sehbehinderung hängt vom Ausmass der verminderten Sehschärfe ab. Einige Augenerkrankungen verursachen besondere Formen der Begrenzungen des Sehfeldes (Tunnel- oder Teleskop-Effekt).

Menschen mit starker Sehbehinderung erlernen normalerweise Braille und profitieren von Schulungen, die den wirkungsvolleren Gebrauch der verbleibenden Sehfähigkeiten und die Verbesserung der Orientierungsfähigkeit, daher der Mobilität bewirken.

Wer ist eigentlich sehbehindert, wer hochgradig sehbehindert und wer blind?

  • Sehbehindert:
    wenn auf dem besseren Auge - trotz Sehhilfe - nur noch ein Sehvermögen von maximal 1/3 (33 %) ist.
  • hochgradig sehbehindert:
    wenn auf dem besseren Auge nur noch über Sehvermögen von maximal 1/20 (5 %) ist
  • blind:
    wenn auf dem besseren Auge nicht mehr als 1/50 (2 %) Sehvermögen ist.