Schwarzschriftvorlagen

Am Arbeitsplatz stellt die große Anzahl gedruckter Informationen eine erhebliche Barriere für sehbehinderte Menschen dar. Alle Informationen, die über das Auge wahrgenommen werden können, müssen für Sehbehinderte entsprechend aufbereitet werden. Die passende Farbkombination und eine kontrastreiche Darstellung sind daher bei fast allen Sehbehinderungen zwingend notwendig. In der Praxis ist es für sehbehinderte Menschen entscheidend, mit welchen Hilfsmitteln gearbeitet werden kann.

Vorlagenlesekameras

Vorlagenlesekameras, auch als Bildschirmlesegeräte bekannt, nehmen Schriftstücke oder andere Dinge mit einer Kamera auf und geben sie vergrößert auf dem Computerbildschirm wieder.

Gerade hochauflösende Vorlagenlesekameras helfen den Arbeitsalltag so zu gestalten, dass alle Anforderungen mit Leichtigkeit gemeistert werden können. Auf einen Blick eine komplette DIN A4-Seite lesen. Kleinste und schlechte Vorlagen, wie zum Beispiel Lieferscheine, Visitenkarten oder auch handschriftliche Notizen kontrastreich, gestochen scharf und selbstverständlich ohne störendes Flackern des Bildes sehen, beschreiben an dieser Stelle nur einige Beispiele aus der gängigen Berufspraxis.

Ganz spezielle Anforderungen an ein hochauflösendes Kamerasystem haben Menschen, die von RP (Retinitis Pigmentosa) betroffen sind. Sie benötigen häufig nur eine gering vergrößerte Darstellung, diese aber mit deutliche verbessertem Kontrast. Das Zentrum der Netzhaut ist bei von RP betroffenen Menschen oft völlig intakt. Ihnen fällt jedoch aufgrund des sogenannten Tunnelblicks die Orientierung auf einem Blatt Papier schwer fällt. Gerade bei diesen speziellen Anforderungen empfiehlt sich der sinnvolle Einsatz von VISULEX Eagle Pro, ein hochauflösenden Kamerasystemes mit einer geringen Anfangsvergrößerung (1,1fach) und einer extrem hohen Auflösung von 1600 x 1200 Bildpunkten.